Vor meiner Heimkehr gibts hier noch ein paar Berichte davon, was ich den letzten Monat so getrieben habe. Hier sind ein paar Fotos von Thaipusam - einem hinduistischem Fest, bei dem tausende von Indern um den 1.Februar rum zu den Batu Caves kommen. Diese Hoehlen sind ganz in der naehe, wo ich wohne, und werden von Hindus zum beten usw. benutzt.

Das ist ein Inder der in totaler Trance seinen Ruecken piercen laesst. Gehalten von einem hinterherlaufenden und ihn kontrollierenden Inder laeuft er (oder tanzt oder wie man das nennen will) den Weg von ca. 30km von KL zu den Batu Caves um Opfer zu bringen.
Da wir uns in Malaysia befinden ist hier gar nichts abgesperrrt und ich hatte richtig Angst dass mich so ein gepiercter Inder gleich anspringt, als ich auf meinem Weg zu dem vegegtarischen Essstand war, an dem SAi Ananda (mein indisches Projekt) Essen gekocht und verkauft hat.
Das war eine weitere blutige (wenn es wohl auch teilweise nur farbe war) und scary Erfahrung.

Das ist die goldene Statue die vor rechts von der Treppe stehet, die zu den Hoehlen hochfuehrt. Man kann vielleicht ganz klein ein paar Leute neben den Lichtern auf der Treppe erkennen.
Viele Inder lassen sich die Haare scheren bevor zu den Hoeheln gehen und die Frisoere haben einfach ihre Staende auf der Strasse, die in der naehreren Umgebung von den Batu Caves gesperrt ist.
Hier wird wieder in bruetender Hitze unter provisorischen Umstaenden in einem zelt das Essen von Sai Ananda gekocht.

Das sind ein paar Trommler die auch ihren Weg zu den batu Caves gehen. Vielleicht kann man sowas mit einer Pilgerfahrt vergleichen. Durch das Trommeln werden die gepiercten Indern und andere, die schwere Bilder von Goettern auf ihren schultern tragen, in Trance versetzt. Die Leute in Trance fand ich schon sehr beaengstigend und beeindruckend und es war mal wieder eine erfahrung wert. Auch die riesige Menschenmenge war unglaublich und teilweise anstrengend da man in der Hitze kaum vorwaerts kam.